Sologitarre

veröffentlicht am 10. September 2016 in Allgemein von

Von “A” wie Akkord bis hin zu “Z” wie Zubehör für Gitarre, wirst du fündig, um Dein Gitarrenspiel zu verbessern.

Tabulaturen und Soundbeispiele werden Dabei unterstützen, um Deine eigenen Solos auf Gitarre zu kreieren.

Lass uns keine Zeit verlieren – Let´s Rock und lern Gitarre spielen.

Gitarren und Equipment sind im Laden teurer!

 

Die gängisten Griffe

Die Griffe die hier abgebildet sind, sind die wohl bekanntesten, einfachsten und am meisten benutzten. Es sind Akkorde wo jeder Ton in der dazugehörigen Tonleiter zu finden ist.Sie kommen meist in den typischen “Lagerfeuersongs” vor.

Z = Zeigefinger, R = Ringfinger, M = Mittelfinger, K = Kleiner Finger

E-Dur
E-Moll

A-Dur

A-Moll

C-Dur
D-Dur
G-Dur

Die Einfache Pentatonik

Hier gibt es die schöne Skale in A-Moll. Das heißt, dass alle roten Punke den Grundton angeben. Natürlich lässt sie sich auch in andere Tonarten transponieren – es ändert sich ja legdiglich der Grundton. Jedoch sollte man sie schon sicher beherschen bevor man viel rumexperimentiert.Es ist eine recht einfache Skale ohne viel Schnörkel. Lernt am Besten die Patter einzeln und langsam. Sie sind auch schöne Übungen um sich warmzuspielen.

Da diese Skale ein wenig lang bzw. groß ist, habe ich sie der Übersicht halber in 5 Pattern eingeteil. So lässt es sich auch wesentlich einfacher erlenen!

Patter 1
Patter 2
Patter 3
Patter 4
Patter 5

Aufnahmemöglichkeiten

Mikrofonierung:
 
Die erste und wohl am meisten verbreitete Möglichkeit der Aufnahme einer Gitarre, ist die Mikrofonierung. Dabei wird bei der Akkustik-Gitarre vor dem Schallloch ein Mikro positioniert (natürlich so dass man noch genügend Platz zum Anschlagen hat). Bei der E-Gitarre wird das Mikrofon direkt vor den Amp gestellt. Um einen Runderen Sound zu erhalten, stellt man am Besten mehrere Mikros im Raum auf.
Das Mikro geht ins Mischpult, wo das Signal noch bearbeitet wird und von dort aus in den PC oder ein anderes Aufnahmegerät.
Der Vorteil ist, dass man während der Aufnahme hören kann welcher Sound im Pult ankommt. Besonders bei komplexeren Songs hört man schon bei der Aufnahme die Fehler und man kann einen neuen Take (also eine neue Aufnahme) starten.
Der Nachteil ist, dass das Mikrofon wirklich jeden Hintergrundton mit aufnimmt. D. h. man muss wärend der Aufnahme alle Hintergrundgeräusche ausmertzen. Ergo muss man sich Kopfhörer aufsetzten wenn man zu einem Song aufnahmen vornimmt und der Amp muss eine gewisse Lautstärke erreichen.
Direktabnahme:

Bei der Direktabnahme wird die E-Gitarre direkt ins Mischpult gespeist.
Es empfiehlt sich noch einen Preamp dazwischen zu schalten damit man den Sound halbwegs akzeptabel hinbekommt. Am besten eignen sich dafür Multieffektgeräte mit integriertem Preamp. Durch den Preamp wird das Signal verstärkt und meist kann man mit diesen Geräten auch Amps simulieren. Zudem hat man eine breite auswahl an Effekten die man gleich mit aufnimmt und man sie nicht später im Programm im PC einfügen muss (was eh meist zu Problemen führt, da durch das nachträgliche Hinzufügen von Effekten nicht zu dem gewünschten Soundergebnis führt).
Wenn man die nötigen Kabel hat, kann man natürlich auch das Signal direkt in das Mischpult und in den Amp einspeisen.

Gitarre Marke Eigenbau

Wer noch eine engere Bindung zu seiner Geliebten aufbauen möchte, baut sie sich einfach selbst!

Die Vorteile liegen ja auf der Hand:
Freie Wahl der Form, des Sounds und des Designs!

Natürlich sollte man schon etwas handwerkliches Geschick mitbringen bevor man sich ans Werk macht. 

Praxis


Einzelteile und Elektronik:

Es empfiehlt sich für die Einzelteile und die Elektronik eine billige Gitarre zu kaufen oder man kauft sich die Komponenten bei einem Fachhändler. Es gibt auch Gitarren-Sets die man kaufen kann bei denen man die Gitarre selber zusammenbauen kann. Vorallem die Elektronik und die Tonabnehmer sind kein leichtes Unterfangen.


Hals:

Da vor allem der Hals Probleme bereiten kann in der Herstellung, da dieser mittig gewölbt ist, ist es auch hier empfehlenswert ihn zu bestellen oder von einer anderen Gitarre zu verwenden.
Hier werden meist Ebenhols oder Palisander verwendet für die Griffbretter verwendet da diese für die erforderliche Wölbung leichter zu verarbeiten sind.

Korpus:

Bei dem Korpus sieht es schon anders aus. Je nachdem welches Holz man verwendet kann man hier den Sound wesentlich beeinflussen.
Mahagonie Schwere sustainreiche und dunkle Hölzer welche alle Frequenzen gleichmäßig gut und ausgeglichen wiedergeben.
Diese Hölzer werden meist bei der legendären Gibson Les Paul verbaut
Linde
Ahorn Leichte aber harte Hölzer die die oberen Töne sehr gut wiedergeben. Die ersten Stratocaster wurde aus diesen Hölzern gefertigt.
Erle
Esche
Hier gelten die Regeln:
Schwer + hart = durchsetzungsfähiger und cleaner Sound
Leicht + weich = weniger durchsetzngsfähig und cleaner Sound aber warm

Der Holzblock sollte in den Maßen 50x40x5 cm sein, damit man auch jede Form herstellen kann. Besonders die dicke von 5 cm ist wichtig da durch die Saiten ein enormer Zug auf dem Kopus liegt.
Heavy Licks

Alle Licks die hier gezeigt werden kann manlangsamaber auchschnellspielen.Wenn man mehrere Licks mit einander verbindet hat man schon ein halbes Solo. Man sollte natürlich auch schauen ob man in der richtigen Tonart liegt! D.h. man kann natürlich alle  hier gezeigten Licks transponieren.

Um euren Sound in einem Solo fetter zu machen empfehlen sich Effekte mit einzubinden wie z.B. Hall, Flanger, Chorus, Phraser oder ein WahWah.

Hier nun ein paar Licks mit denen ihr experimentieren könnt:

Heavier Licks

Wilkommen beim zweiten Teil der Licks!

Hier sind ein paar Übungen wo der Schwierigkeitsgrad schon höher ist.
Tapping:

Hier sind nun die Tappings!
Dazu nutzt ihr die Hand in der ihr das Plektrum haltet und haut/klopft mit dem Zeigefinger oder dem Ringfinger in einen hohen Bund (in diesem Fall meist 12, 15 und 17). Nach dem “Anschlagen/Klopfen”, zieht ihr den Finger leicht nach unten weg und lasst die Saite frei schwingen um dann mit der Greifhand die restlichen Hammer-Ons auszuführen (siehe auch Begriffserklärung). Ihr schlagt also kein einziges Mal mit dem Plektrum an.
Wie ihr seht, könnt ihr diese flexibel ausprobieren und einsetzten. Fangt erst langsam an sie zu spielen und werdet dann immer schneller.

Sweep-Picking – eine Königsklasse:

Im Grunde genommen, nimmt man hier einen Akkord auseinander und spielt dessen Töne einzeln.
Der vorteil ist, dass man nicht schwierige Griffe greifen muss! Jedoch muss man wenn es wirklich heavy klingen soll, verdammt schnelle Finger haben die sicher den Ton treffen.
Natürlich kann man diese auch langsam spielen, wobei auch schöne Melodien entstehen.

Appregios:

Appregios sind wenn man es so nimmt, die verkürzte Version von Sweep-Pickings. Sie wurden/werden dazu benutzt um ältere klassische bzw. Stücke aus dem Barrok zu immitieren.


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